Die Influenza Pandemie
Influenza-Pandemien
Die bekannteste und verheerendste Grippe-Pandemie des vergangenen Jahrhunderts ist die sogenannte „Spanische Grippe“ aus dem Jahre 1918. An dieser Art der Influenza starben damals rund 30 Prozent der Erkrankten. Die Besonderheit: Die spanische Grippe tötete nicht nur alte Menschen und Kleinkinder, sondern vor allem junge, gesunde Erwachsene.
Weitere Grippewellen, die sich hinsichtlich ihrer Schwere und Ausbreitung von der saisonalen Influenza unterschieden, traten in den Jahren 1957, 1968, 1977 und 1997 auf. Zuletzt machten vor allem die Vogelgrippe (H5N1) und die Schweinegrippe (H1N1) von sich reden. Erstere war vor allem wegen ihrer hohen Mortalität, letztere aufgrund der rasanten Ausbreitung gefürchtet.
Prophylaxe bei pandemischer Influenza
Influenza-Pandemien können aufgrund eines Antigen-Shift sehr plötzlich auftreten und sich deutlich von allen bekannten Virusstämmen unterscheiden. Bis zur Entwicklung eines geeigneten Impfstoffes können daher mehrere Wochen oder sogar Monate vergehen.
Schneller geht die Entwicklung mit modernen Zellkulturtechnologien: Die Produktionszeit eines geeigneten Impfstoffes kann so um ein Drittel verkürzt werden. Baxter ist eines der führenden Unternehmen in der modernen Impfstoffproduktion und stellt Influenza-Impfstoffe mithilfe einer speziell entwickelten Verozelltechnologie her.
Bis ein Impfstoff in Fall einer Pandemie für alle Menschen verfügbar ist, kommt der Hygiene eine besondere Bedeutung zu: Häufiges und gründliches Händewaschen kann eventuell vorhandene Viren abtöten und die Ansteckungsgefahr minimieren.
Die Therapie der Influenza kann – sofern der Erkrankungsbeginn nicht länger als 48 Stunden zurückliegt – mit Neuraminidase-Hemmern durchgeführt werden. Dadurch wird die Vermehrung der Influenza-Viren blockiert. Zu einem späteren Zeitpunkt macht diese Therapieform keinen Sinn mehr, es werden in diesem Fall die Grippe-Begleitsymptome möglichst effektiv behandelt.

